Archiv für ‘Netzwerk’

Oktober 10th, 2011

Infoabend am Donnerstag 20.10.2011 in Bad Abbach

„Bürgerbeteiligung an Erneuerbaren Energien“

Donnerstag 20.10.2011 um 19:30Uhr, Sportpark Goldtal in Bad Abbach

Finanzierung von Erneuerbaren Energie-Anlagen auf lokaler Ebene, Christoph Schweiger, Vorstand der Raiffeisenbank Bad Abbach-Saal eG

Eine Bürgerenergiegenossenschaft für den Landkreis Kelheim, Harald Hillebrand, Vorsitzender der Bengel KEH

Windkraftanlagen mit Bürgerbeteiligung, Willi Braun, Windpower GmbH Regensburg

Es laden ein: „Gruppe Klima Bad Abbach“: Aktive Bürger, Bund Naturschutz, Bündnis 90 Die Grünen, CSU, FDP, FW, SPD, ÖDP, Zukunft

Moderation Siegfried Schneider

Oktober 6th, 2011

Informationsbesuch von MdB Dr. Thomas Gambke bei Bengel-KEH

Zu den Ergebnissen des Informationsgespräches mit Harald Hillebrand, Vorstand der Bengel-
KEH eG, der im Juni gegründeten Bürgerenergiegenossenschaft im Landkreis Kelheim erklärt
Dr. Thomas Gambke, MdB Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Finanzausschuss:
„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Energieerzeugung in Bürgerhand kommt.“  Nur ein Wechsel der Technik der Energieerzeugung von Atom auf Erneuerbare reiche nicht aus. Die Bürger müssen von Anfang an in die Planungen eingebunden sein und die Möglichkeit haben, sich an der Erzeugung der Energie zu beteiligen. Dazu bieten Genossenschaften eine besonders geeignete Basis: Die Idee von Wilhelm Raiffeisen der breiten Bürgerbeteiligung sei mit Energiewende wieder sehr aktuell.

Die Bengel-KEH eG mit Sitz in Abensberg (Bengel-KEH steht für die BürgerENergieGEnossenschaft im Landkreis-KEHlheim) sei erst im Juni gegründet worden, habe aber bereits mehr als 60 Mitglieder. „Die Idee hat gezündet“, zeigt sich Hillebrand überzeugt.

Thomas Gambke dringt darauf, dass die Kommunen jetzt die wichtige Aufgabe einer wirklich umfassende und professionelle Raumordnung angehen und auch zeitnah umsetzen. Dabei sollten nicht nur Flächen für Windkraft, sondern auch für Biomasse und Freiflächenphotovoltaik ausgewiesen werden. Die Kommunen müssen sich dabei an dem Ziel einer 300 % -Versorgung orientieren, denn nicht alle Standorte werden letztendlich bebaut werden können.
Raumplanerische Gesichtspunkte müssten genauso berücksichtigt werden wie Landschafts- und Naturschutz. Dazu komme, dass Städte nicht die Flächen hätten, um eine eigene Versorgung mit Erneuerbaren umzusetzen. Auch deshalb müsse der ländliche Raum nicht nur für den eigenen Bedarf sondern darüberhinaus Energie bereitstellen. Dies bedeute aber gleichzeitig auch eine große Chance für eine wirtschaftliche Entwicklung.

Im Bild: Richard Zieglmeier, Vorsitzender der Grünen im Landkreis Kelheim, Harald Hillebrand, Vorstand der Bengel-KEH eG und Dr. Thomas Gambke, MdB, Bündnis 90/Die Grünen