EINLADUNG ZUR VIRTUELLEN GENERALVERSAMMLUNG 2020

Liebe Mitglieder,

die diesjährige Mitgliederversammlung findet aufgrund der Corona-Krise am 15. Dezember 2020 statt. Ende November werden die Einladungen dazu verschickt.

Bei Rückfragen zu Ihren Steuerbescheinigungen 2018 oder in anderen Dingen wenden Sie sich bitte an Herrn Joachim Scherrer unter der Telefonnummer: 0941 / 630 415 55

oder schreiben Sie eine Mail an: info (Klammeraffe) bengel-keh.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vorstand der Bürgerenergiegenossenschaft im Landkreis Kelheim.

Die Bürgerenergiegenossenschaft BENGEL – Erfolgskurs nimmt weiter Schwung auf

3 % Dividende für das Jahr 2018

Bild (Georg Huber) Die Mannschaft von Bengel erhielt Verstärkung v.l.n.r. Bernhard Eberl, Christof Kastl, Joachim Scherrer, Harald Hillebrand, Reinhard Zott, Hans Zirngibl und  Frank Dietzel

Landkreis Kelheim. Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Zott ist überzeugt: „Das Thema Klimawandel ist nach dem Rekordhitzejahr 2018 präsenter denn je. Die CO2 Neutralität bis 2050 wird sowohl von der Kanzlerin als auch von führenden Wirtschaftsunternehmen formuliert. Der Einsatz unserer Kinder für den Klimaschutz ist beispiellos und sollte die Elterngeneration dazu bewegen, nachhaltig zeitnah ins Handeln zu kommen.“

Die rege Teilnahme an der Jahresversammlung zeige, dass die Idee von Bengel „ENERGIEWENDE VON BÜRGERN für BÜRGER“ von den Mitgliedern mit Überzeugung getragen wird. Die Politik sei gefordert, die Rahmendaten so anzupassen, dass die einst erfolgreiche Energiepolitik in Richtung CO2 Einsparung wieder Fahrt aufnimmt. Wesentliche Bausteine sind die Optimierung der Förderung weg von Anlagen von Großinvestoren wie Offshore-Windparks, hin zu kleineren dezentralen Anlagen in Bürgerhand. Die Bayerische 10H-Regelung für Windkraftanlagen sei endlich abzuschaffen, um die anstehenden Aufrüstungen von veralteten Windkraftanlagen zu ermöglichen und neue Standorte für Windkraft zu erschließen.

Mit großem Interesse wurde der Fachvortrag „MIETERSTROM“ von Jochen Scherrer verfolgt. Mieter beiziehen dabei Ihren Strom zu einem wesentlichen Teil direkt von der Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Wohnanlage. Der Vorstandsvorsitzende der Regensburger Energiegenossenschaft BERR konnte in seinem Vortrag eindrucksvoll, am Beispiel realisierter Projekte, die Innovationskraft engagierter Bürger und der Energiegenossenschaft darstellen. Der Vortrag zeigte auch die Hindernisse in der praktischen Umsetzung auf, welche sich auf Grund der aktuellen gesetzlichen Regelungen ergeben.  Hier sei vor allem der Bund gefordert, um die Vermarktung von lokal erzeugtem Strom zu forcieren. Aus wenigen Leuchtturmprojekten muss ein Trend entstehen, welcher die unzähligen Dachflächen von Mietobjekten für PV-Anlagen nutzt.

Den Geschäftsbericht erläuterte Steuerberater Georg Huber. Die Genossenschaft verfügt demnach zum 31.12.2018 über ein Anlagevermögen von 2.456.774 EUR. Die Eigenkapitalquote stieg auf beachtliche 73,8 % der Bilanzsumme. Die Bankverbindlichkeiten wurden um 227.227 EUR zurückgeführt. Der Umsatz stieg 2018 bei gleichbleibender Nennleistung um 5,0 % an, die Zinsausgaben konnten aufgrund der hohen Tilgungsleistungen auf 21.773 EUR oder gegenüber dem Vorjahr um 23,8 % gesenkt werden. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich 2018 auf 116.079 EUR (Vj. 107.757 EUR). Dieses Ergebnis hat auch nicht unerhebliche Steuerzahlungen für 2018 zur Folge: Insgesamt geht es um 47.309 EUR, davon 21.599 EUR Gewerbesteuer, die in der Region verbleiben, das sei Wertschöpfung vor Ort. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung sprachen sich die Mitglieder für eine Bruttodividende von nun 3,0 % aus.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Zott bedankte sich für die hervorragende Arbeit des Vorstandes und seiner Aufsichtsratskollegen. Deren Engagement ist ein wesentlicher Baustein für die erfolgreiche Arbeit von BENGEL. Die einstimmige Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstandschaft war dann nur noch eine logische Folge.

Vorstandsvorsitzender Harald Hillebrand schloss sich dem Dank an. Die konstruktive Zusammenarbeit aller aktiven Kollegen sei Garant für den erfolgreichen Weg von Bengel. Man sei gerüstet für neue Projekte und warte nun gespannt auf  entsprechende Gesetzesänderungen, die einer bürgernahen, dezentralen Energiewende, die am Ende auch den Bürger finanziell entlaste, Vorschub leiste.

Neu gewählt wurden zwei Aufsichtsräte. Harald Hillebrand’s besonderer Dank galt zunächst Bürgermeister Jörg Nowy, der turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat ausschied. Hans Zirngibl wurde anschließend für drei weitere Jahre bestätigt. Neu in den Aufsichtsrat wurde Frank Dietzel gewählt.

Bengel bleibt erfolgreich

E-Autos- seltene Schafe und wieder 2,5 % Ausschüttung.

In seinem Vorstandschaftsbericht zeigte Harald Hillebrand auf, dass Bengel im Bereich E-Mobilität im Landkreis Kelheim eine Vorreiterrolle in der E-Mobilität übernommen haben. Der landkreisweite E-Auto-Verleih, der für alle Bürger aus dem Landkreis Kelheim bis Mitte Juli 2017 in Kooperation mit Kerl e.G. möglich war, wurde gut angenommen. Zudem wurden seit Mitte letzten Jahres Schafe im Freiflächenpark zur Pflege eingesetzt. Damit helfe man einem Schäfer beim Artenerhalt seltener Rassen. Wer ein Schaf oder Wolle kaufen möchte, kann sich gerne an die Vorstandschaft wenden. Der Kontakt zum Schäfer wird dann hergestellt. Harald Hillebrand bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern und Aufsichtsräten für deren enormen Einsatz seit mittlerweile zum Teil über 7 Jahren, die alle ehrenamtlich arbeiten.

In seinem Bericht als Aufsichtsratsvorsitzender dankte Martin Biendl den drei Vorständen für ihr großes ehrenamtliches Engagement. Auch im Namen seiner Aufsichtsratskollegen konnte Biendl den Mitgliedern bestätigen, dass die Geschäfte der Genossenschaft einwandfrei getätigt und keine Risiken eingegangen worden sind. Eine zusätzliche Überprüfung erfolgt einmal pro Jahr durch den bayerischen Genossenschaftsverband. Die letzte Prüfung fand im Dezember 2017 statt. In dem entsprechenden Prüfbericht geht die einwandfreie Führung und Entwicklung der Genossenschaft ebenfalls hervor. Martin Biendl selbst trat an diesem Abend von seinem Posten als Aufsichtsrat zurück. Vorsitzender Harald Hillebrand bedankte sich für seinen Einsatz mit einem kleinen Präsent und hob Martin Biendls Verdienste für die Genossenschaft hervor.

Den Geschäftsbericht erläuterte Steuerberater Georg Huber. Die Genossenschaft verfügt demnach zum 31.12.2017 über ein Anlagevermögen von 2.622.938 EUR, das sind 93,2 % der Bilanzsumme. Zum 31.12.2017 halten 400 Mitglieder 3.305 Anteile, was einem Kapital von 1.652.500 EUR entspricht. Die Eigenkapitalquote stieg dadurch auf beachtliche 67,8 % der Bilanzsumme. Die Bankverbindlichkeiten wurden um 220.520 EUR zurückgeführt. Der Vorsitzende Harald Hillebrand dazu: „Das müssen uns Andere erst mal nachmachen“. Der Umsatz stieg 2017 bei gleichbleibender Nennleistung leicht um 2,1% an, die Zinsausgaben konnten aufgrund der hohen Tilgungsleistungen auf 28.567 EUR oder gegenüber dem Vorjahr um 20,4 % gesenkt werden. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich 2017 auf 107.757 EUR. Dieses Ergebnis hat natürlich auch nicht unerhebliche Steuerzahlungen zur Folge: der Steueraufwand im Jahr 2017 beläuft sich auf insgesamt 39.327 EUR, davon fließen alleine 17.955 EUR Gewerbesteuer in Region. Die weiterhin sehr positive Geschäftsentwicklung lässt es zu, für das Geschäftsjahr 2017 erneut eine Dividende von 2,5 % auszuschütten.

Als Referent konnte Siegmund Deinhard von der Continental Automotive GmbH gewonnen werden. Er vermittelte neue Erkenntnisse und zeigte die modernsten Trends im Bereich E-Mobilität auf. Dabei ging er auf die Frage: „Welche Einflüsse haben die Megatrands Nachhaltigkeit, Verstädterung, Digitalisierung und alternde Gesellschaft auf die künftige Mobilität und Elektrofahrzeuge?“ besonders ein.
Er war sich dabei sicher, dass hoch automatisiertes Fahren und vollständig autonome Fahrzeuge in entsprechenden Umgebungen im nächsten Jahrzehnt an Bedeutung gewinnen werden. Voraussetzung dafür sei jedoch „Connectivity“. 5G sei dabei Schlüsseltechnogie um hohe Datenraten und kurze Latenzzeiten und sichere und effiziente Echtzeitverkehrssteuerung zu ermöglichen.
Reine Elektrofahrzeuge würden ab Mitte der 2020 er Jahre von den Herstellungskosten in der gleichen Größenordnung von Verbrennern angelangen. Die Batterietechnologie zur Darstellung notwendiger Reichweiten und entsprechende Kostensenkungen sind dabei der Schlüssel für den Erfolg. Um den weiteren Ausbau der regenerativen Energiequellen zu ermöglichen, kann das Elektrofahrzeuge wesentlich beitragen, indem die dann ausreichend großen Batterien geladen werden, wenn Energie im Überfluss verfügbar ist. Zudem kann dann ggfs. auch ins Netz zurück gespeist werden, wenn entsprechende Spitzenlasten gedeckt werden müssen (Vehicle to Grid), so der Referent.
Harald Hillebrand bedankte sich nach einer kurzen Diskussion zum Thema für den informativen Vortrag und den zahlreichen Besuch der Mitglieder.

E-Carsharing ab sofort für Mitglieder von Bengel

Liebe Mitglieder von Bengel-Keh. e.G.,

unsere Genossenschaft bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit an, ein E-Auto zu leasen.

Bitte beachten Sie die Mail in Ihrem Postfach. Ab 20.03 können auch Nicht-Mitglieder eine Buchungsanfrage an uns richten.
 
Ausserdem können Sie ab sofort Ihren Strom über uns bei der Donau-Abens-Energie beziehen. Detaillierte Informationen hier zu folgen noch.
 

Bericht Generalversammlung 2016

20160629_081751

Bengel erzielte hervorragendes Ergebnis, Ausschüttung konstant bei 2,5%

Startschuss für E-Carsharing durch Bengel-KEH folgt

Die Genossenschaft Bengel-KEH eG hat sich auch 2015 wieder grundsolide weiterentwickelt, ein hervorragendes Ergebnis erzielt und an Finanzkraft zugelegt.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Martin Biendl und Vorstandssprecher Harald Hillebrand erläuterten zum 5-jährigen Jubiläum der Energiegenossenschaft in einem kurzen Rück- und Ausblick die Entwicklung von Bengel vor vollem Saal im Abensberger Jungbräu. Besonders begrüßen konnten die beiden, Bürgermeister Josef Häckl, 2. Bürgermeister Rudolf Dürmeyer und die Kreisräte Josef Egger und Fritz Mathes. Dr. Biendl verlas den Prüfungsbericht des bayerischen Genossenschaftsverbandes, in dem die einwandfreie Führung und Entwicklung der Genossenschaft besonders hervorgehoben wurde. Bei den Neuwahlen wurden Hans Zirngibl und Bürgermeister Jörg Nowy in ihren Aufsichtsratsämtern ohne Gegenstimme bestätigt (84 Stimmen).

Den Geschäftsbericht erläuterte Steuerberater Georg Huber. Die Genossenschaft verfügt demnach zum 31.12.2015 über ein Anlagevermögen von 2.957.092 EUR (Vj. 3.124.411 EUR), das sind 95,8 % der Bilanzsumme (Vj. 96,2 %). Zum 31.12.2015 halten 398 Mitglieder 3.226 Anteile, was einem Kapital von 1.613.000 EUR entspricht. Die Eigenkapitalquote stieg dadurch auf beachtliche 57,1 % der Bilanzsumme (Vj. 52,2 %). Die Bankverbindlichkeiten wurden um 207.693 EUR zurückgeführt. Auch der Umsatz konnte bei gleichbleibender Nennleistung nochmals gesteigert werden, Die Zinsausgaben konnten aufgrund der hohen Tilgungsleistungen auf 41.307 EUR oder gegenüber dem Vorjahr um 18,4 % gesenkt werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 132.796 EUR (Vj. 132.504 EUR). Dieses Ergebnis hat (natürlich) auch nicht unerhebliche Steuerzahlungen zur Folge: für das Jahr 2015 sind insgesamt 30.305 EUR an Steuern zu bezahlen, davon alleine 18.552 EUR Gewerbesteuer, die in der Region verbleiben. Die weiterhin sehr positive Geschäftsentwicklung lässt es zu, für das Geschäftsjahr 2015 wiederum eine Bruttodividende von 2,5 % auf die gezeichneten Geschäftsguthaben der Mitglieder auszuschütten.

In der Versammlung wurde nachgefragt, ob man den Sitz der Genossenschaft verlagern würde, nachdem die Stadt Abensberg eine Mitgliedschaft bei Bengel ablehnt, aber dennoch nicht unerhebliche Gewerbesteuereinnahmen erhält. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Martin Biendl erläuterte, dass dies geprüft werde, dafür aber nur Kommunen in Frage kommen, die Mitglied sind, die Genossenschaft unterstützen und günstige Gewerbesteuersätze aufweisen.

Nachdem mit 10-H, der EEG-Novellierung und dem Bau neuer Stromtrassen zum Transport von Kohle- und Atomstrom der Ausbau von Erneuerbaren Energien endgültig gestoppt werden soll, wird es Zeit für die Bürgerinnen und Bürger, wieder aktiv zu werden. Gerade im ländlichen Bereich muss Car-sharing die oft lückenhaften öffentlichen Verbindungen auf lange Sicht ergänzen. Und die Entwicklung, so Hillebrand, wird gerade auch im Bereich autonomes Fahren die Mobilität und den ÖPNV revolutionieren. Künftig so seine Vorstellungen wird man sich per Handy einloggen und zu einem gewissen Zeitpunkt ein Auto buchen, das einen selbständig von A nach B bringen wird. Erste Ansätze sind bereits auf dem Markt.

In seinem Impulsvortrag stellte Ludwig Friedl seine Energieagentur Regensburg vor, die Kommunen und Privatleute im Bereich Energieeinsparung berät. Er präsentierte den Vorschlag, eine Energieagentur auch im Landkreis Kelheim zu gründen und wunderte sich, dass dies bis heute noch nicht geschehen sei. Durch die beispielhafte Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Regensburg würde in der Region sehr viel bewegt. Energienutzungspläne und -konzepte würden erstellt und umgesetzt. Er ging in seinem Referat vor allem auch auf die E-Mobilität ein. Reichweiten von 400 – 500 km bei Taxen seien mittlerweile Stand der Technik. Die Autos sind leise, produzieren keine Abgase und der Fahrspaß ist enorm. Standardautos schaffen je nach Modell momentan 60 – 100 km. Hier stehen jedoch technische Verbesserungen unmittelbar bevor, sodass die Reichweiten vor allem für den Zweitwagen genügen sollten.

Die Genossenschaft Bengel-KEH e.G. hält zum Thema E-Mobilität eine öffentliche Veranstaltung ab. Dabei wird Maria Politzka von der Kommunalen Energiegenossenschaft KERL eG. am Mittwoch, 27.07.2016 ab 19:30 Uhr, das Erfolgsmodell der Landkreisgenossenschaft aus Regensburg eingehend erläutern. Veranstaltungsort ist die Gaststätte Wastlwirt, Gerhart-Hauptmann-Str. 25, 93077 Bad Abbach.

Harald Hillebrand ist sich sicher, dass dieses Modell auf Bengel übertragbar ist. Er sieht im E-Car-Sharing derzeit eine der wenigen Möglichkeiten, sich im Bereich Erneuerbarer Energien zu betätigen und für Bengel eine Chance, hier nun wieder einmal Zeichen zu setzen. Der Startschuss dazu könnte in Bad Abbach fallen.

 

Einladung Generalversammlung 2016

Liebe Mitglieder,

gemäß unserer Satzung laden wir Sie ein zur Generalversammlung 2016 am Dienstag, den. 28.06.2016 um 19.00 Uhr, in den Gasthof Jungbräu, Weinbergerstraße 8, 93326 Abensberg. Einlass ist ab 18:00 Uhr.

Tagesordnung

1. Eröffnung und  Begrüßung
2. Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr und Vorlage des Jahresabschlusses 2015
3. Gastvortrag
4. Bericht des Aufsichtsrates
5. Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung und Erläuterung durch den Aufsichtsrat
6. Vorlage des Jahresabschlusses 2015
7. Feststellung des Jahresabschlusses 2015
8. Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung 2015
9. Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat in getrennterq Beschlussfassung
10. Wahlen zum Aufsichtsrat
11. Verschiedenes, Wünsche und Anträge.

Die Bürgerenergiegenossenschaft Bengel-Keh e.G. begrüßt 400.-tes Mitglied

Im Bild v.l.n.r Hans Zirngibl, Bernhard Eberl, Ernst Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Martin Biendl, Vorsitzender Harald Hillebrand und Ingo Schabmüller.

Im Bild v.l.n.r Hans Zirngibl, Bernhard Eberl, Ernst Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Martin Biendl, Vorsitzender Harald Hillebrand und Ingo Schabmüller.

 

Rudolf Gassner aus Abensberg ist Bengel Mitglied Nr. 400. Vorstandschaft und Aufsichtsräte nahmen dies zum Anlass, ihn besonders zu begrüßen und ihm ein kleines Präsent mit regionalen Köstlichkeiten zu überreichen. Rudolf Gaßner ist bereits seit vielen Jahren „Raiffeisenbankler“ und von daher mit dem Genossenschaftsgedanken eng verbunden. Ein Mann eine Stimme, unabhängig von der Höhe der Einlage. Deshalb, so seine Aussage, wollte er eigentlich schon lange Mitglied werden. Als er dann bei der letzten Mitgliederversammlung Einsicht in die Genossenschaft nehmen konnte, war er überzeugt, hier beizutreten.

Harald Hillebrand und Dr. Martin Biendl freuten sich besonders darüber, dass nun über 400 Mitglieder mehr als 3.200 Anteile mit einem Gesamtkapital von über 1,6 Mio. Euro halten und damit ein wichtiges Zeichen für die Energiewende setzen. Das hervorragende Ergebnis der Genossenschaft trägt letztlich auch dazu bei, dass 16.477 EUR Gewerbesteuer in der Region verbleiben. Die weiterhin sehr positive Geschäftsentwicklung ermöglichte es zudem, für das Geschäftsjahr 2014 eine Bruttodividende von 2,5 % auf die gezeichneten Geschäftsguthaben der Mitglieder auszuschütten. Durch die Beteiligung vieler Bürger könne man auch weiterhin darauf vertrauen, dass ordentlich gewirtschaftet werde.

 

Generalversammlung 2015: Bengel blicken auf äußerst erfolgreiches Jahr 2014 zurück.

Die Vorstandschaft von Bengel-KEH eG

Die Vorstandschaft von Bengel-KEH eG

 

Die Bürgerenergieenossenschaft Bengel-Keh e.G. hat sich auch 2014 wieder grundsolide weiterentwickelt, ein hervorragendes Ergebnis erzielt und an Finanzkraft zugelegt. So berichteten übereinstimmend der Vorsitzende Harald Hillebrand, der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Martin Biendl und deren Steuerberater Georg Huber auf der letzten Mitgliederversammlung der mittlerweile 399 Mitglieder starken Genossenschaft.

Dr. Martin Biendl blickte nach der Begrüßung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und bedankte sich für das Engagement aller Vorstände und Aufsichtsräte, die letztendlich den Erfolg der Genossenschaft zu verantworten haben. Der Genossenschatsverband Bayern habe die Unterlagen geprüft und der Genossenschaft ein korrektes Handeln bescheinigt. Die Anschaffung einer neuen Software zur Mitgliederverwaltung sei erforderlich gewesen um die bevorstehenden Ausschüttungen und die vielen Mitglieder ordnungsgemäß verwalten zu können.

In seinem Rückblick stellte der Vorsitzende Harald Hillebrand klar, dass das Investitionsklima für erneuerbare Energien zuletzt drastisch schlechter geworden ist. die 10H-Regelung blockiere Windradprojekte, die Solarbranche sei massivst geschwächt worden und nun würden wir durch die Atompolitik der bayerischen Staatsregierung letztendlich auch noch die Castor-Einlagerung in Landshut hinnehmen müssen. Mehrere Projekte, die an Bengel herangetragen wurden seien aus Sicht der Genossenschaft unwirtschaftlich oder zu risikoreich gewesen. Trotz dieser widrigen Umstände und der Einführung eines Eintrittsgeldes von 5 % sei die Genossenschaft die letzten Jahre klar auf Erfolgskurs. Harald Hillebrand: "Allen die uns unterstützen, haben wir bewiesen, dass dies der richtige Weg ist. Besonders bedanken möchte ich mich deshalb auch bei den Kommunen, die uns unterstützt haben."


Hierzu ein paar Eckdaten und Kennzahlen: die Genossenschaft verfügt zum 31.12.2014 über ein Anlagevermögen von 3.124.411 EUR (Vj. 3.341.014 EUR), das sind 96,2 % der Bilanzsumme (Vj. 90,5 %). Zum 31.12.2014 halten 399 Mitglieder 3.216 Anteile, was einem Kapital von 1.608.000 EUR entspricht. Die Eigenkapitalquote stieg dadurch auf beachtliche 52,2 % der Bilanzsumme (Vj. 43,0 %). Die Bankverbindlichkeiten wurden um 470.000 EUR zurückgeführt, davon 220.000 EUR Regeltilgungsbeiträge und 250.000 EUR Sondertilgungsleistungen. Auch der Umsatz konnte bei gleichbleibender Nennleistung nochmals gesteigert werden. Die Zinsausgaben konnten aufgrund der ursprünglich ausgehandelten hohen Sondertilgungsleistungen auf 50.642 EUR bzw. um 32,0 % gesenkt werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 61,3 % auf nunmehr 132.504 EUR. Dieses Ergebnis hat (natürlich) auch nicht unerhebliche Steuerzahlungen zur Folge: für das Jahr 2014 sind insgesamt 33.346 EUR an Steuern zu bezahlen, davon 16.477 EUR Gewerbesteuer, die in der Region verbleiben. Die weiterhin sehr positive Geschäftsentwicklung hat es zudem ermöglicht, für das Geschäftsjahr 2014 eine Bruttodividende von 2,5 % auf die gezeichneten Geschäftsguthaben der Mitglieder auszuschütten.

Die Entlastung von Vorstandschaft und Aufsichtsrat fiel aufgrund der positiven Nachrichten ebenso einstimmig aus, wie die Wiederwahl von Dr. Martin Biendl als Aufsichtsrat und die Abstimmung über die Ergebnisverwendung.

In seiner Vorstellung der Abens-Donau-Energie unterstrich der Geschäftsführer Christian Kutschker, die gute Zusammenarbeit mit Bengel-KEH und berichtete davon, dass lediglich fünf Landkreis-Kommunen noch nicht Mitglied bei der Abens-Donau Energie seien. Er plädierte für die Energiewende, den gesellschaftlichen Konsens zum Atomausstieg und zeigte Wege auf, wie dies in angemessener Zeit zu schaffen ist und was "seine" GmbH hierfür schon getan hat.

Mit lange anhaltendem Applaus bedankte sich die Versammlung abschließend für das Engagement der "Macher" von Bengel.

 

 

Generalversammlung 2015

Liebe Mitglieder,

gemäß unserer Satzung laden wir Sie zur Generalversammlung 2015 ein. Sollten Sie keine Ladung bekommen haben, setzen Sie sich bitte mit der Vorstandschaft in Verbindung.

Dienstag, den 23.06.2015 um 19.00 Uhr, 
Gasthof Jungbräu, Weinbergerstraße 8, 93326 Abensberg.
Einlass ist ab 18:00 Uhr.

Einige Themen sind:

Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr und Vorlage des Jahresabschlusses 2014 (Harald Hillebrand)
Abens-Donau-Energie – Aktuelle Entwicklungen (Vortrag H. Kutschker)
Bericht des Aufsichtsrates (Dr. Martin Biendl)
Beschlussfassung über den Jahresüberschuss 2014
Wahlen zum Aufsichtsrat
 

Generalversammlung 2014

Sehr geehrtes Mitglied,

 

gemäß unserer Satzung laden wir Sie zur Generalversammlung 2014 ein. Ort und Zeit entnehmen Sie bitte Ihrer Ladung. Sollten Sie keine Ladung bekommen haben, setzen Sie sich bitte mit der Vorstandschaft in Verbindung.

Tagesordnung

 

1.     Eröffnung und  Begrüßung

2.     Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr und Vorlage des Jahresabschlusses 2013

3.     Bericht des Aufsichtsrates

4.     Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung und Erläuterung durch den Aufsichtsrat

5.     Feststellung des Jahresabschlusses

6.     Beschlussfassung über den Jahresüberschuss 2013

7.     Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat in getrennter Beschlussfassung

8.     Wahlen zum Vorstand gemäß Satzung (alle 3 Jahre)

9.     Wahlen zum Aufsichtsrat.

10.  Verschiedenes, Wünsche und Anträge